Yanu Blog

Frankreich

Am Samstag geht es los, erst Richtung Basel Flughafen oder sollte ich sagen Mulhouse? Obwohl es eigentlich derselbe Flughafen ist, macht es einen Unterschied, ob von BSL oder MLH geflogen wird. Die Lufthansa und die SWISS beispielsweise fliegen die Schweiz an, während sich KLM und Air France für Frankreich entscheiden.

Von Mulhouse – nicht Basel – fliege ich nach Paris Orly, wo ich mich drei Stunden am Flughafen vergnügen darf. Ich überlege ja immer noch, ob ich eine der unzähligen Airport Lounges besuchen soll. Da muss ich aber erst eine billige finden – 30 Euro sind mir dann doch etwas zu viel. Wenn ich eine für ungefähr 10 Euro finde, dann ist es eine Überlegung wert – wo diese doch neben exklusiver Einrichtung jeweils gratis WLAN haben. Da es eine solche leider nicht geben wird, werde ich durch das Airport-Shopping schlendern und die vielen teuren Sachen anschauen. Irgendwann dann doch zu einer Lounge pilgern – da das freie WLAN-Netzwerk manchmal noch vor der Lounge brauchbar ist. Vom Starbucks gratis Internet (gibt es das überhaupt schon in Europa?) kann ich leider nicht profitieren, da es den in Paris Orly nicht gibt.

Nach drei Stunden – um 19:05 Uhr – fliege ich dann Richtung Toulon. Um nach der Landung Richtung Saint-Mandrier-sur-Mer gefahren zu werden.

iPhone 4 – Welches Problem denn bitte?

iPhone 4

Das neue iPhone 4: Mit Multitasking, gelben Flecken und völlig kostenlos, liefert Apple schlechten Empfang mit! Wenn das nicht das Angebot des Jahres ist.

Ich gebe es ja zu, ich ziehe gerne über Apple her. Aber die Firma bietet sich gerade zu an. Es gibt aber auch gute Apple-Produkte – keine Frage. iPad und iPhone 4 gehören jedoch, meiner Meinung nach zu den schlechteren. Darum geht es in diesem Blogpost auch um das neue iPhone. Mit welchem Apple Linkshänder diskriminiert: Wer das iPhone zum Telefonieren in der linken Hand hat, der hat keinen Empfang mehr.

Nun gut, kann ja mal passieren, dass ein Produkt mit Fehlern auf den Markt kommt. Nicht weiter schlimm, passiert jeder Firma. Andere Firmen jedoch, würden sich den Problemen annehmen, diese beheben und die Produkte ersetzen – wenn der Kunde reklamiert. Apple hat das aber nicht nötig: Die Produkte verkaufen sich von selbst – trotz aller Probleme. Die Firma muss ihren Namen nicht durch ebensolche Aktionen retten.

Die Probleme werden sogar verschwiegen, wie folgendes Dokument von Apple zeigt.  Welches boygeniusreport.com zugespielt wurde und von iphone-ticker übersetzt wurde. Den ganzen Artikel lesen »

Blogstöckchen: 100 Filmtitel

Eigentlich sollte ich ja für einen Kunden schreiben und nicht für meinen Blog. Doch heute erreichte mich durch die Weiten des Internets mein erstes Blogstückchen von Letwin. Und da ich sowieso gerade an einer Schreibblocke leide, kann ich mich auch kurz meinem Blog widmen.

Die fett geschriebenen Filme habe ich bereits gesehen:

  1. Avatar – Aufbruch nach Pandora 2009 James Cameron
  2. Titanic 1997 James Cameron
  3. Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs 2003 Peter Jackson
  4. Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 2006 Gore Verbinski
  5. The Dark Knight 2008 Christopher Nolan
  6. Harry Potter und der Stein der Weisen 2001 Chris Columbus
  7. Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt 2007 Gore Verbinski
  8. Harry Potter und der Orden des Phönix 2007 David Yates
  9. Harry Potter und der Halbblutprinz 2009 David Yates
  10. Der Herr der Ringe – Die zwei Türme 2002 Peter Jackson
  11. Star Wars Episode 1 – Die dunkle Bedrohung 1999 George Lucas
  12. Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück 2004 Andrew Adamson, Kelly Asbury, Conrad Vernon
  13. Jurassic Park 1993 Steven Spielberg
  14. Harry Potter und der Feuerkelch 2005 Mike Newell
  15. Spider-Man 3 2007 Sam Raimi
  16. Ice Age 3 2009 Carlos Saldanha, Mike Thurmeier
  17. Harry Potter und die Kammer des Schreckens 2002 Chris Columbus
  18. Der Herr der Ringe – Die Gefährten 2001 Peter Jackson
  19. Findet Nemo 2003 Andrew Stanton
  20. Star Wars Episode 3 – Die Rache der Sith 2005 George Lucas
  21. Transformers – Die Rache 2009 Michael Bay
  22. Spider-Man 2002 Sam Raimi
  23. Independence Day 1996 Roland Emmerich
  24. Shrek der Dritte 2007 Chris Miller
  25. Krieg der Sterne 1977 George Lucas
  26. Harry Potter und der Gefangene von Askaban 2004 Alfonso Cuaron
  27. E.T. – Der Außerirdische 1982 Steven Spielberg
  28. Der König der Löwen 1994 Roger Allers, Rob Minkoff
  29. Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels 2008 Steven Spielberg
  30. Spider-Man 2 2004 Sam Raimi
  31. 2012 2009 Roland Emmerich
  32. The Da Vinci Code – Sakrileg 2006 Ron Howard
  33. Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia 2005 Andrew Adamson
  34. Matrix Reloaded 2003 Andy & Larry Wachowski
  35. Oben 2009 Pete Docter, Bob Peterson
  36. Transformers 2007 Michael Bay
  37. New Moon – Biss zur Mittagsstunde 2009 Chris Weitz
  38. Forrest Gump 1994 Robert Zemeckis
  39. The Sixth Sense 1999 M. Night Shyamalan
  40. Fluch der Karibik 2003 Gore Verbinski
  41. Ice Age 2 2006 Carlos Saldanha
  42. Star Wars Episode 2 – Angriff der Klonkrieger 2002 George Lucas
  43. Kung Fu Panda 2008 Mark Osborne, John Stevenson
  44. Die Unglaublichen 2004 Brad Bird
  45. Hancock 2008 Peter Berg
  46. Ratatouille 2007 Brad Bird
  47. Vergessene Welt – Jurassic Park 1997 Steven Spielberg
  48. Die Passion Christi 2004 Mel Gibson
  49. Mamma Mia! 2008 Phyllida Lloyd
  50. Madagascar 2 2008 Eric Darnell, Tom McGrath
  51. 007 – Casino Royale 2006 Martin Campbell
  52. Krieg der Welten 2005 Steven Spielberg
  53. Men in Black 1997 Barry Sonnenfeld
  54. 007 – Ein Quantum Trost 2008 Marc Forster
  55. I Am Legend 2007 Francis Lawrence
  56. Iron Man 2008 Jon Favreau
  57. Nachts im Museum 2006 Shawn Levy
  58. Mission: Impossible 2 2000 John Woo
  59. Armageddon 1998 Michael Bay
  60. King Kong 2005 Peter Jackson
  61. The Day After Tomorrow 2004 Roland Emmerich
  62. Das Imperium schlägt zurück 1980 Irvin Kershner
  63. Wall-E – Der Letzte räumt die Erde auf 2008 Andrew Stanton
  64. Kevin – Allein zu Haus 1990 Chris Columbus
  65. Madagascar 2005 Eric Darnell, Tom McGrath
  66. Die Monster AG 2001 Pete Docter
  67. Die Simpsons 2007 David Silverman
  68. Terminator 2 – Tag der Abrechung 1991 James Cameron
  69. Ghost – Nachricht von Sam 1990 Jerry Zucker
  70. Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich 2004 Jay Roach
  71. Aladdin 1992 John Musker, Ron Clements
  72. Troja 2004 Wolfgang Petersen
  73. Twister 1996 Jan De Bont
  74. Indiana Jones und der letzte Kreuzzug 1989 Steven Spielberg
  75. Illuminati 2009 Ron Howard
  76. Toy Story 2 1999 John Lasseter
  77. Bruce Allmächtig 2003 Tom Shadyac
  78. Shrek – Der tollkühne Held 2001 Andrew Adamson, Vicky Jenson
  79. Der Soldat James Ryan 1998 Steven Spielberg
  80. Mr. & Mrs. Smith 05 Doug Liman
  81. Die Rückkehr der Jedi-Ritter 1983 Richard Marquand
  82. Charlie und die Schokoladenfabrik 2005 Tim Burton
  83. Gladiator 2000 Ridley Scott
  84. Der weiße Hai 1975 Steven Spielberg
  85. Hangover 2009 Todd Phillips
  86. Mission: Impossible 1996 Brian De Palma
  87. Pretty Woman 1990 Garry Marshall
  88. Cars 2006 John Lasseter
  89. Matrix 1999 Andy & Larry Wachowski
  90. X-Men – Der letzte Widerstand 2006 Brett Ratner
  91. Das Vermächtnis des geheimen Buches 2007 Jon Turteltaub
  92. Last Samurai 2003 Edward Zwick
  93. Tarzan 1999 Kevin Lima, Chris Buck
  94. 300 2007 Zack Snyder
  95. Ocean’s Eleven 2001 Steven Soderbergh
  96. Pearl Harbor 2001 Michael Bay
  97. Men in Black II 2002 Barry Sonnenfeld
  98. Sherlock Holmes 2009 Guy Ritchie
  99. Das Bourne Ultimatum 2007 Paul Greengrass
  100. Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen 1993 Chris Columbus

Nicht mal die Hälfte der Filme habe ich gesehen und viele Titel sagen mir nichts. Kein Wunder, bin ich ja auch im Jahr 1992 geboren. Für manche Filme war ich damals schlicht zu jung.  Ich werde das Stöckchen zu notepaper.ch und hoffe, dass es beantwortet wird.

Erster Flug

Nein, eigentlich ist dies nicht mein erster Flug – richtig! Aber es ist der erste Flug, wo ich selber Handangelegt habe. Ein Arbeitskollege von mir, hat nämlich ein eigenes Flugzeug. Mit welchem wir heute eine 15 Minütige Tour über Biel gemacht haben.

In Kappelen angekommen, wurde der Flug erfasst und die diversen Checklisten durchgegangen. Nach diesem Prozedere, fuhren wir zur Startbahn. Der Propeller drehte schneller und wir hoben ab. Von Kappelen flogen in einer vorsichtigen Linkskurve Richtung Biel. Der Bahnhof wurde langsam sichtbar. Dieser ist grösser, als ich jeweils gedacht habe – von hier oben, wird einem das bewusst. Wir flogen über den Bahnhof und drehten Richtung Zentralplatz. Der gelbliche Teer sah noch schlimmer aus, als von unten. Vom Zentralplatz her schauten wir ein bisschen nördlich zur Rüschlistrasse – unserem Arbeitsplatz. Flogen weiter ins Beaumont, wo die Suche nach meinem Haus losging. Wir flogen einmal drüber hinweg und kehrten über dem Falbringenhof um das Haus nochmal von hinten zu bewundern. Langsam verabschiedeten wir uns vom Beaumont-Quartier und nahmen Kurs auf dem See. Ab hier übernahm ich den Steuerknüppel und flog etwas gerade aus. Während ich langsam nach rechts drehte, kam Sutz ins Sichtfeld. Über dem See, zog ich den Steuerknüppel wieder nach links um die Nase zur St. Petersinsel auszurichten. Unter uns, konnte man zwei Boote ausmachen, welche das Treibholz einsammelten. Welches durch den Regen der letzten Tage in den See geschwemmt wurde. Nahe der St. Petersinsel, drehten wir wieder Richtung Biel und leiteten den Sinkflug ein. Nach ein paar Kilometer drehten wir nach Bellmund und sanken auf etwa 2500ft. Ich sollte der Baumallee, welche sich in meinem Sichtfeld erstrecke nach rechts folgen um danach in einer sanften Linkskurve das Flugzeug in Richtung der Landebahn auszurichten. Ich sank noch ein Stück, bevor ich den Steuerknüppel wieder abgab und wir sanft auf dem Boden aufsetzten. So viel zu meinem ersten Flug – ich hoffe, es werden noch weitere folgen.

Erster Flug

Ein modernes und revolutionäres Gerät zu einem unglaublichen Preis!

Überall prangert dieser stilvolle Slogan. Und wie könnte es anders sein, es geht um das iPad. Dem neuen Hype aus dem Hause Apple. Kreativ ist der Slogan ja nicht wirklich. Das kann sogar der allseits beliebte Sloganizer besser.

Auch ich möchte meinen Senf zum iPad geben oder besser gesagt zum Slogen. Das Augenmerk liegt hierbei auf den drei Schlagwörtern: modern, revolutionär und unglaublich. Den ganzen Artikel lesen »

1’000 km zwischen Biel und Zürich

Einen Monat war es nun ruhig. Keine Ideen, um meinen Blog zu füllen. Doch heute schreiten wir zur ersten Monats-Statistik. Rund 1‘000 km durch die Schweiz, fuhr ich diesen Monat mit der Bahn. Auf eine Flug-Reise begab ich mich glücklicherweise nicht. Für mich gab es dieses Jahr nämlich keine RPC und im Nachhinein, muss ich sagen: Zum Glück! Denn die RPC war genau am Aschen-Wochenende und ich hätte meine Reise im Zug nach Köln unternehmen können. Wenn ich denn noch Platz gefunden hätte. Zu den ohnehin schon elf Stunden Zugfahrt, wären weitere elf bis zwölf dazu gekommen. Ein halber Tag zwischen Biel und Zürich, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h unterwegs. Mein allzeitbereiter iPod steckte in meinen Ohren, um mich während den eher langweiligen Zugreisen mit Musik zu beschallen. Lieber Ringier-Verlag: Blick am Abend gehört auch an den Flughafen! Und ein Starbucks an den Zürcher Hauptbahnhof!

Reise StatistikTrotz 1’000 km, einem halben Tag Fahrzeit und zwölf Zugfahrten hat es nicht ganz gereicht. Notepaper.ch pendelte täglich zwischen Biel und Bern Wankdorf und darf sich so um die 1’200 km auf seinem Konto erfreuen.

Reise-Statistiken

Gereist wird viel – dokumentiert wenig. Darum starten ich und ein Freund nächste Woche ein Projekt. Ab nächster Woche, wird genauestens dokumentiert, wann und wo wir den Zug nehmen. Klar, ich bin im Nachteil. Er fährt jeden Tag mit dem Zug von Biel nach Bern – um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Doch auch ich, dürfte nicht schlecht wegkommen. Vielleicht nicht, bei der Anzahl Zugreisen – sondern bei den Flügen. Auch die werden dokumentiert, dass auch ich an erster Stelle sein kann. Denn hier werde ich punkten, auf jeden Fall! Um mein Ego ist also gesorgt und ich kann damit anfangen die Tabelle auszufüllen. Jeden Monat, werden wir die Statistiken veröffentlichen und mit den Zahlen Licht ins dunkle bringen. Voraussichtlich, werde ich nächsten Monat, etwa einen ganzen Tag im Zug verbringen, wenn ich zwischen Biel und Zürich pendle.

Denglisch

Es gibt Leute, die vermischen alles mit Englisch. Es sind Leute, die sagen nach einem Telefonat, sie hätten gerade einen Call gehabt. Die neue Form der deutschen Sprache nennt sich Denglisch. Sie ist gespickt mit Anglizismen. Auch ich verwende die solchen. Dennoch bin ich der Meinung, dass man nicht für alles ein englisches Wort braucht. Ich verwende vorwiegend immer noch die deutsche Sprache. Und das wird sich hoffentlich auch nicht ändern.

Es sind vor allem die Verehrer unserer Sprache, welche sich am Meisten den bösen Anglizismen entgegensetzen. Es sind nicht Leute wie ich. Auch ich verwende unumgängliche enlische Ausdrücke. Oder wie es der geneigte Geschäftsmann heute sagt: Business-Deutsch. Business, das englische Wort für Geschäft. Warum sagen wir nicht einfach Geschäfts-Deutsch? Für welches, sogar schon separate Kurse angeboten werden. Wer Ausdrücke wie Manager, Conference Call oder anderen Quark nicht versteht, der kann diese sogar auf Sprachniveau B1 erlernen! Dem Geschäftsmann von heute, bleibt wirklich nichts mehr erspart. Sogar die eigene Sprache, soll er sich mit dem Zusatz Business erarbeiten. Es heisst nicht mehr einfach Geschäftsführer, sondern man nennt ihn nun CEO (Chief Executive Officer) – verleiht dem Titel eine ganz neue, wichtigere Bedeutung. Es ist eben Business-Deutsch.
Aktueller Anlass zu diesem Beitrag, ist eine elektronische Post (auch E-Mail genannt), welche wir heute auf der Arbeit bekamen:

Was ich Ihnen auch noch anbieten kann, dass Sie z.B. mal für ein paar Stunden zu uns kommen und mit unserem CSS Sharepoint Design Spezialisten zusammensitzen für know-how-transfer.

Man achte auf das Wort know-how-transfer. Er bietet unserer Projektleitung also einen Wissen-Wie-Transfer an. Er will also über ein USB-Kabel unserem Projektleiter sein Wissen transferieren. Ein Daten-Transfer, zwischen unserem Projektleiter und dem CSS Sharepoint Designer. Wenn man sich dem Deutschen bedient, kann man daraus ein kürzeres Wort formen. Welches sogar besser beschreiben würde, was er unserer Projektleitung anbieten will. Aus know-how-transfer, würde ein einfacher Wissensaustausch. Doch warum Deutsch, wenn es auch Englisch geht?

Denglisch ist nicht per Definition schlecht. Zu viel, ist aber zu viel. Ich persönlich verwende sie auch, einige dieser englischen Ausdrücke. Weil man es heute einfach nicht mehr anders kennt. Man kann es jedoch auch übertreiben, so wie dies der Gute Herr, meiner bescheidenen Meinung nach getan hat. Aber mich fragt ja sowieso niemand ;)

Office Communicator – Das neue Telefonsystem

Praktisch ist es ja schon, trotz anfänglicher Probleme – unser neues Telefonsystem. So neu ist es jedoch auch nicht mehr. Seit Ende 2008 quälen wir 250 unserer Benutzer mit MOCS. Einem Produkt von Microsoft.

Telefon, Video, Chat und Presencemanager. Alles Funktionen, welche man nicht unbedingt braucht – wobei sie ja schon ihre Berechtigung haben. Die einzig richtige Errungenschaft jedoch, ist banal und zugleich genial! Endlich kann ich Musik hören, welche automatisch pausiert – sollte jemand anrufen. Praktisch, wenn der Kollege von neben an sich gerade höllisch aufregt – weil sein Gegenüber kein Französisch spricht. Er sich aber auf Deutsch mit ihm unterhalten könnte. Es sind dann wieder die Deutsch-Schweizer, welche sich nicht anpassen wollen. Wobei ich jeden Tag aufs Neue die Erfahrung mache, dass wir Deutsch-Schweizer sehr anpassungsfähig sind. So habe ich mit desunseren auch schon Französisch gesprochen. Mit einem Französisch-Schweizer aber nie Deutsch! Ist mir grundsätzlich auch egal, jeder soll sprechen was er kann und will. So lange mein verehrter Kollege nicht einen seiner Wutanfälle kriegt. In welchen er sich über Rechenfehler des Kantons aufregt oder eben über arrogante Deutsch-Schweizer – welche ihr Unwesen im Server-Team treiben. Und hier kommt Musik ins Spiel, abgespielt vom Windows Media Player.

Aufdrehen, Headset über den Kopf ziehen und arbeiten. Mein Kollege wird so geschickt übertönt. Klingelt nun mein Telefon, so wird die Musik leiser und schliesslich pausiert. Ich kann Kunden bei Informatik-Problemen behilflich sein, Ihnen ihr Passwort zurücksetzen oder Ihnen erklären, dass kein Problem besteht. Nach einigen Sekunden, Minuten oder auch Stunden, hänge ich das Telefon wieder auf. Um die Musik muss ich mich nicht kümmern. Die wird automatisch abgespielt, bis zum nächsten Telefonat.

Rückflug von Hamburg

16:00 Uhr – Hamburg Flughafen. Erfolgreich eingecheckt. Sicherheitskontrollen durchquert. iPod eingeschaltet. Gate aufgesucht, an welchem mein Flug nach Stuttgard abfliegen sollte. Sollte, denn in diesem Moment ruft mich meine Mutter an. Der Flug von Stuttgard nach Zürich sei annulliert. Die Lufthansa hält es also offenbar nicht für nötig, den Kunden zu informieren. Die Information, dass für mich die Reise in Stuttgard zu Ende sei, erhielt ich nicht. Vom Gate ging meine Reise also erstmal Richtung LH-CheckIn-Schalter. An welchem man mir geraten hat, mein Gepäck zurückzufordern und an der Gepäckausgabe abzuholen. Um einige Kilos schwerer, pilgerte ich nun Richtung Ticket-Schalter. Wo man mir zu verstehen gab, dass es leider keinen Platz mehr habe von Hamburg direkt nach Zürich. Die Effizienz einer Fluggesellschaft, steigert sich jedoch drastisch, wenn man erzählt, dass man an der Hotline erfahren habe, es hätte noch Platz. Die gute Dame, ging also nach hinten, hat eine viertel Stunde mit ihrem Chef geplaudert und kam zurück – mit einem Ticket in der Hand. Einem Ticket für den Direktflug Hamburg – Zürich.

Erneut musste ich also die Flughafen-Kontrolle passieren, mit dem kleinen Unterschied, dass ich dieses Mal angehalten wurde und zwar wegen den Visitenkarten – welche in einem Plastikgefäss waren. Die Dame hat die Visitenkarten also in die Hand genommen, aber nicht etwa um sie zu überprüfen, sondern um ihrem Kollegen zu sagen: “So viele!” Den ganzen Artikel lesen »